Lunch (ausgezeichnete Fish&Chips) mit unserer Beachgesellschaft. Von vorne links, hintenrum nach vorne rechts: Malte, Michelle (NZ), Alice (NZ), Bobby (Canada), Mecca (Canada), Katrin (DE) und Linda (DE):
Donnerstag, 25. Juni 2009
Tonga V - Atata
Unser erster Daytrip, der uns ein bisschen Südseefeeling verschaffen sollte. Ich wollte Palmen, Sand, Kokosnüsse und schnorcheln! Malte wollte Sonne, Meer und auch schnorcheln. Genau das, inklusive Schnorcheltrip und Lunch, versprach der Aushang im Friends Café, den Anlaufpunkt aller Touristen in Tonga und ausgezeichneter Nahrungsquelle. Wir waren eine Bootsladung voll Leute, also 8, und hatten die Insel ganz für uns. Das war so schön!

Wir erreichten das Inselchen mit dem kleinen Dörfli nach etwa 40 Minuten Bootsfahrt und das war der erste Anblick:
Die leicht mafiös aussehenden Kerle hinter Malte waren unsere Bootsführer und Schnorcheltripleiter und sehr sehr nett, wie eigentlich alle Tonganer, die wir so kennengelernt haben. Ricky, der Vordere, erzählte die lustige Geschichte, wie er in Neuseeland das erste Mal in einem Schwimmbad ins Becken gehüpft war - voll bekleidet inklusive Jeans und Hemd - und überraschenderweise viele verwunderte Blicke erntete. Es ist in Tonga wegen der hohen Anstößigkeit nackter Haut nämlich üblich, voll bekleidet schwimmen zu gehen. In Neuseeland nicht.
Haus und die obligatorischen Schweine im Dorf:











Lunch (ausgezeichnete Fish&Chips) mit unserer Beachgesellschaft. Von vorne links, hintenrum nach vorne rechts: Malte, Michelle (NZ), Alice (NZ), Bobby (Canada), Mecca (Canada), Katrin (DE) und Linda (DE):
Der Steg, auf dem ich mich einen beträchtlichen Teil der Zeit mit Katrin aufgehalten habe. Gesonnt, gelesen, geplaudert und Malte dabei beobachtet, wie er mit MEINER Schwimmbrille SEINE gesucht hat, die ihm ins Wasser gefallen war.


Vorbereitung zum Schnorcheln. Wir kluge Kerlchen hatten nämlich unsere Neoprenanzüge dabei! Ha! Wir wurden mit dem Boot zu einer Clamsfarm gefahren. Clams heißt bloß Muschel, es waren aber diese Riesenmuscheln, deren Hälften auf Tonga viel als Schalen für zB Obst oder auch viel als Deko benutzt werden. Das war sehr beeindruckend! Außerdem waren da ungeheuer viele Fische! Wir haben sogar eine Seeanemone mit Nemo-Fischen gesehen. (Für alle nicht Zeichtrickfilmbegeisterte: Das sind Clownfische, orange-weiß-gestreift, die ihren Spitznamen von dem Pixar-Film Findet Nemo haben, wo ein kleiner Clownfish die Hauptfigur ist. Außerdem ist da noch dieser witzige Doktorfisch Dorie, aber das führt jetzt zu weit...)



Lunch (ausgezeichnete Fish&Chips) mit unserer Beachgesellschaft. Von vorne links, hintenrum nach vorne rechts: Malte, Michelle (NZ), Alice (NZ), Bobby (Canada), Mecca (Canada), Katrin (DE) und Linda (DE):
Mittwoch, 24. Juni 2009
Tonga IV - Toni's Tour
Oje, der 3. Tag ist verregnet. Regen im Urlaub! Im SÜDSEE-Urlaub! Ist das erlaubt? Zudem ist es Sonntag. Aber das sind gradezu ideale Bedingungen, Toni's Tour mitzumachen. Die offiziell beste Inseltour dauert fast den ganzen Tag und hinterher weiß man alles, was es über Tonga zu wissen gibt. Da man eh viel im Bus sitzt, macht der Regen auch nichts. Juhu, Tag gerettet! Es hat auch wirklich viel Spaß gemacht. Toni ist ein Original. Vor 22 Jahren aus England nach Tonga gekommen - aber eigentlich überhaupt kein Weltenbummler, denn außer diesen beiden Ländern ist er noch nirgends gewesen; nichtmal auf den Tonga-umgebenden Inseln, die zu Daytrips einladen - führt er das Guesthouse und ärgert sich viel darüber, dass die Tonganer nicht so fleißig arbeiten, wie er das gern hätte. Er ist recht grummelig, aber dennoch humorvoll. Ich mochte ihn!











Ha'Atafu Beach, wo es die beeindruckenden, spektakulären Blow Holes zu sehen gibt. An diesem Strand beobachteten wir außer den großartigen Blow Holes noch ein für uns (für die Beteiligeten weniger) lustiges Ereignis. Ein Pärchen, das auch schon mit uns im Flugzeug gewesen war (zweimal), hatte mit seinem Mietwagen dort eine Panne. Der Abschleppwagen kam auch, gefahren von einem Typen, der so betrunken war, dass er kaum noch gradeaus gucken konnte. Ein Wunder, dass er nicht auf dem Weg zum Ziel selbst ein Fall für den Abschleppdienst geworden war. Außerdem gewährte das großzügige Loch in der Hose auf ungünstiger Höhe unschöne Einblicke. Die Beiden nahmen es tapfer - bei uns war leider kein Platz mehr im Bus. Das Auto wurde irgendwie auf den Wagen gekurbelt und die Zwei sind ins Führerhäuschen eingestiegen. Was daraus geworden ist, weiß ich leider nicht. Wir haben sie nicht wieder gesehen...











Schlafender Hibiskus (Hibiscus Malvaviscus 'arbore') - wunderschön - und eine andere Pflanze, die so dazwischen wuchs und irgendwie so schön ins Bild passte:



Lagune mit den berühmten Fishing Pigs, die tatsächlich nach Muscheln, Krabben, Seegras und kleinen Fischen suchen. Ein Anblick für die Götter!




Zunächst mal Malte vor unserem Bulli:
Nun präsentiere ich eine Mutation - eine dreikronige Kokospalme.
Hier sind Flying Foxes im Baum hängend zu sehen. Sie fliegen in der Dämmerung und sind ganz schön groß. Ich mag Fledermäuse und habe mich deshalb auch nicht gefürchtet. Es sind die einzigen natürlich vorkommenden Säugetiere der Insel.
Eine Tafel zur Ehrung von Abel Tasman an dessen Landeplatz und ein weiterer Frangipanibaum, weil sie so schön sind.
Lagune mit den berühmten Fishing Pigs, die tatsächlich nach Muscheln, Krabben, Seegras und kleinen Fischen suchen. Ein Anblick für die Götter!
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